Qualitätsbegriff
Wie alle Interaktionen zwischen Menschen und alle sozialen Prozesse können auch sozialarbeiterische und erzieherische Handlungen in ihrer Ausführung nicht geregelt oder standardisiert werden. Vielmehr hängen diese immer und maßgeblich von den beteiligten Personen einerseits und von einer Reihe situativer Gegebenheiten und individueller Voraussetzungen andererseits ab. Eine gleiche pädagogische oder therapeutische Intervention kann darum – auch in der Wiederholung – nicht regelgerecht vorgenommen werden, sondern muss immer sinngemäß erfolgen. Nur dann kann sie den besonderen und situationsbezogenen Anforderungen gerecht werden.
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Angewandtes Verfahren und Qualitätsmanagement
Der alpha e.V. betreibt ein zentral koordiniertes und dezentral orientiertes systematisches Qualitätsmanagement und wendet dabei das GAB-Verfahren zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in pädagogischen und sozialen Einrichtungen der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung GbRmbH München. Die weiter oben beschriebene Definition von Qualität ist dem Leitfaden des GAB-Verfahrens entnommen.
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Bereiche und Methoden der Qualitätsentwicklung
Unserem Verständnis nach sind Grundlagen aller Bestrebungen hin zu einer guten Qualität der Arbeit das Leitbild der Trägerorganisation sowie die Qualitätsgrundsätze der Einrichtungen, in denen das zu Grunde liegende Menschenbild und das Verständnis für soziales und pädagogisches Handeln in allgemeiner Form beschrieben sind. Auf dieser gemeinsamen Basis ist es dann für alle Organisationsteile möglich, die tragenden Ideen und leitenden Ziele in den unterschiedlichen Teilbereichen unter den verschiedensten Bedingungen wie Arbeitsauftrag, Arbeitsform, Organisationsform u.s.w. in angemessener Weise umzusetzen. Dabei können sich mit dem GAB-Verfahren alle Beteiligten auf ein systematisches Vorgehen stützen.
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